Wo soll ich anfangen?

 

Ok, das sind die Fakten:

Ich bin 34, wiege knapp über 130 Kilo, bin 1,81m groß und mein Fettanteil ist deutlich zu hoch. Anders gesagt, irgendwo zwischen dem ganzen Schwabbel sind auch noch ein paar Knochen, Sehnen, man munkelt sogar von Muskeln. Dazu noch ein paar Organe und das Drama ist perfekt.

Ich muss etwas ändern. Ich werde etwas ändern!

Wenn ich an dieser Stelle aufhören würde, zu schreiben (und vielleicht sollte ich das auch tun), dann wäre dieser Post echt n Knaller. Kurz, knackig, informativ und positiv. Aber das ist nun mal nicht die ganze Story.

Ich bin seit inzwischen über 20 Jahren dick, mal mehr mal weniger. Zur Zeit eher mehr als weniger. Natürlich habe ich schon x Ansätze durch, etwas zu ändern. Sport war irgendwie immer so ein bisschen dabei, meist aber nur als Randerscheinung. Hauptsächlich konzentrierte ich mich, wie jeder andere Schwabbeleimer auch, auf das Essen bzw. das Unterlassen davon. Und da kommen wir schon zum großen Problem in der ganzen Geschichte. Natürlich weis jeder, was schlecht ist.

Zucker, Fett, zu viel, zu spät.

Das sind die 4 Apokalyptischen Reiter der Speckrolle. Und so habe ich natürlich schon so einige Pläne durch, die immer wieder mal eine Zeitlang geklappt haben. Aber eben nicht dauerhaft. Ich gebe, neben mir selbst, vor allem dem Plan an sich die Schuld. Eine einseitige Ernährung funktioniert einfach nicht. Zumindest nicht bei mir.

Also werde ich dieses Mal eine andere Taktik fahren: Das geplante Chaos. Ich habe wie gesagt schon so viele Methoden durch, das ich weis, warum sie nicht funktionieren. Aber ich weis auch, was davon funktioniert. Ich halte zum Beispiel keine Woche mehr mit Shakes durch. Das habe ich zweimal geschafft, aber die Zeit ist vorbei. Jedoch spricht gar nichts gegen einen Shake als einfachen Mahlzeitersatz. Ich arbeite Schicht und komme nach der Spätschicht spät nachhause, wie der Name ja schon sagt. Und natürlich hätte ich dann Bock auf ne Schweinshaxn mit Semmelknödl. Einfacher, besser und günstiger ist es aber, nach der Schicht viel zu trinken, sich nen Shake mixen und gut is an diesem Abend. Und so gibt es noch andere Methoden, aus denen ich mir das Beste, sprich das was bei mir funktioniert, herausziehen werde.

Hier schon mal der erste Motivationsspruch an alle anderen Versager da draußen: Ihr seid keine Versager! Ihr kennt schon zig Wege, wie es nicht funktioniert. Kombiniert euer Wissen und schafft euch den einen Weg, der funktioniert!

Womit wir schon beim zweiten wichtigen Ansatz wären.

Sport

Ja Sport. Ich bin mir selbst nicht immer so sicher, ob ich ein Sportmuffel oder eine verkappte Sportskanone bin. Wahrscheinlich eine Mischung aus beidem. Mit Tendenz zum Muffel. Aber das sind nur faule Ausreden. Auch hier gilt für mich: Lass den Schmarn weg, den du eh nicht machst und tu dafür das, was du machen wirst und das umso mehr.

Ich bin froh und auch ein bisschen stolz, dass ich diese Woche das erste Mal seit Ewigkeiten wirklich meinen Trainingsplan komplett eingehalten habe. 3 Tage Training. 1 Tag Pause. 3 Tage Training. So soll es auch vorerst weitergehen, bis ich merke, das ich was ändern muss. Wichtig ist, das ich mich daran halte und das habe ich auch vor.

Aber was ist dieses Mal anders? Warum soll es dieses Mal wirklich klappen? Damit kommen wir zum wichtigsten Teil.

Motivation

Ich bin jemand, der ein Motto braucht. Ohne Motto, ohne einen Gedanken, der mich antreibt, geht bei mir gar nichts. Und so ist der Name dieses Blogs entstanden: Do More Work Harder.

Der Gedanke ist nicht auf meinem Mist gewachsen. Ich leihe mir den Spruch von einem Vlogger, den ich seit einiger Zeit anschaue. Casey Neistat. Casey ist ein Filmemacher aus New York, der seit einiger Zeit einen täglichen Vlog betreibt. Casey ist eigentlich das Gegenteil von mir. Er ist Workaholic, erfolgreicher Geschäftsmann, Person des öffentlichen Lebens und durch und durch Sportler. Der Vorteil an Leuten wie Casey für Leute wie mich ist wieder der gleiche: Vergiss den Teil, den du nicht brauchst und nimm das, was du gebrauchen kannst. Also blende ich für meine Ziele den Workaholic und VIP aus, nehme mir nicht vor, wie Casey gleich den Iron Man zu laufen/radeln/schwimmen und konzentriere mich auf die beiden Tattoos, die er sich als Erinnerung auf seine Arme hat tätowieren lassen. „Do more“ und „Work harder“.

Ein Fazit zum Anfang

Und so sieht es nun aus. Ich will werde mich wieder um meine Essgewohnheiten kümmern. Ich will werde meinen faulen Hintern vom Schreibtisch wegbewegen. Und ich will werde „Mehr tun“ und „Härter arbeiten“.

Wer mich dabei unterstützen will, ist herzlich willkommen, hier auf meinem Blog. Ich weis noch nicht, wie oft ich hier schreiben werde/kann. Evtl. werde ich auch mal ein Video posten, Inhalt bisher unbekannt. Auf jeden Fall nix ekliges^^.

Sollte jemand bis hierher durchgehalten haben, dann will ich ihm schon mal danken. DANKE!

Andy aus.

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2 Gedanken zu “Wo soll ich anfangen?”

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